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Lang, lang ist es her, als ich euch das letzte Mal über den Bereich des Social Media Management geschrieben habe. Um genauer zu sein war es im August letzten Jahres, als ich euch über den twitternden Papst erzählt habe und im Oktober, als es um die Informationssuche im Social Web ging.
Ich werde euch aber weiterhin ab und an auf dem Laufenden halten und euch über Themen informieren, die sich rund um Social Media drehen. 🙂 So wie heute.

Der Passwörterdschungel              

Facebook, G+, Twitter, LinkedIn, XING und GMX. Für alle sozialen Netzwerke benötigen wir ein Passwort, aber es geht noch weiter: AMAZON, Zalando, Skype, Groupon, Cinemaxx, Dropbox, ebay und auch zu anderen Onlineshops benötigen wir einen Benutzernamen und ein Passwort. So ist der Benutzername meist recht einfach und auch einfach zu merken; es handelt sich um den richtigen Namen, einer Kombination der Namen und beispielsweise Geburtsdaten oder einem Spitznamen – aber wie sieht es eigentlich mit den Passwörtern aus?

Gleich, anders oder ähnlich?

Jetzt seid mal ehrlich zu euch: Wie viele verschiedene Passwörter habt Ihr und wie stark unterscheiden sie sich? Habt Ihr Passwörter, die aus eurem Namen bestehen, oder einfach eine Zahlenkombination darstellen? Oder habt Ihr eines für alles oder tauscht nur beispielsweise eine Zahl aus?

Eigentlich sollte mal für jede neue Seite ein neues Passwort verwenden. Dieses sollte aus mindestens 8 Teilen bestehen. Darunter Zeichen (Groß und Klein), Zahlen und Symbole.

Wie ich dazu komme? Durch die letzte Sicherheitslücke namens Heartbleed.

Wer, wie oder was ist Heartbleed?

heartbleedHeartbleed ist eine der gravierendsten Sicherheitslücken in der Geschichte des Internets. In den Medien wurde darüber sehr viel in den letzten Wochen diskutiert. Eine Verschlüsselungsfunktion, auf die sich Millionen Netznutzer Tag für Tag verlassen, ist in vielen Fällen nicht mehr sicher. Private Daten konnten durch eine Sicherheitslücke ausgelesen werden. Bei Google ist die Internet-Suche, GMail, YouTube und der Play Store betroffen. Hinzu kommen Onlinedienste wie Yahoo, Instagram, Tumblr, Pinterest und Last Past.

 

Weitere Informationen unter : http://www.wz-newsline.de/home/multimedia/ssl-sicherheitsluecke-webseiten-selbst-testen-1.1607036

Ich habe meine Passwörter geändert, und Ihr?

Nachdem ich davon gehört hatte, habe ich mich auch mal wieder mit meinen Passwörtern beschäftigt. Dadurch, dass ich ja in vielen sozialen Netzwerken angemeldet bin und auch Zugriff auf die Online-Auftritte der BERA habe, spielt die Sicherheit natürlich eine ganz große Rolle. Ich habe alle Passwörter geändert und jetzt besteht jedes davon aus einer anderen, komplexen Namens-Buchstabenkombination.

Und auch euch möchte ich darauf aufmerksam machen, regelmäßig und vor allem jetzt die Passwörter zu ändern. Oder könnt Ihr euch an den Gedanken gewöhnen, dass nicht nur Ihr, sondern auch wildfremde Leute eure Facebook-Nachrichten lesen können oder von eurem Account aus auf Amazon shoppen gehen? Ich glaube nicht, oder?

Hier noch eine kleine Anleitung zum Passwort ändern:

1.) Die jeweiligen Webseiten testen. Beispielsweise mit https://filippo.io/Heartbleed/

2.) Kennwörter ändern. Mittlerweile weiß hoffentlich jeder, dass Namen und Geburtstage keine gute Möglichkeit sind. Auch Wörter, die in Wörterbücher stehen, sollten nicht genutzt werden. Im Netz gibt es viele Hilfestellungen dazu. Beispielsweise wie Ihr gute Passwort kreieren könnt (http://www.pcwelt.de/ratgeber/Ratgeber-Passwort-Sicherheit-So-erstellen-Sie-sichere-Passwoerter-436588.html) oder Ihr könnt euch auch durch einen Passwort-Generator eines erstellen lassen. http://www.sicherespasswort.com/

3.) Verwendet einen Passwort-Manager. Passwort Manager wie 1Pass, LastPass oder Keepass speichern alle Passwörter recht sicher und Ihr müsst sie nicht alle auswendig lernen. So müsst Ihr auch die Funktion „Passwort vergessen“ auch nicht ganz so oft nutzen. 😉
Mehr dazu: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/heartbleed-passwort-manager-a-963953.html

3.) Falls die betroffenen Webseiten Updates anbieten – sofort herunterladen. Diese bieten neuen Schutz.

Mit diesen einfachen Maßnahmen surft ihr auch weiterhin sicher durch’s Netz!

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

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