Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.

Personaldienstleistungskaufmann/-frau – Ein Beruf, viele Möglichkeiten

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Nachdem wir letzte Woche einen tollen Beitrag von Kristina Enner genießen durften –  vielen Dank und großes Lob hierbei nochmals an die Bloggerin – dreht sich diese Woche alles um die Ausbildung zum Personaldienstleistungkaufmann/-frau (Abkürzung: PDK).Wir wollen diesen Beruf diese Woche vorstellen und aufzeigen, was eigentlich dahinter steckt und warum es sich lohnt, den PDK mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Zu Beginn erstmal ein paar Fakten:

  • Geburtsjahr der Ausbildung: 2008
  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Ausbildungsablauf: Unterricht an den Berufsschulen; Praktischer Teil im Betrieb
  • Ausbildungsorte: z.B. Stuttgart
  • Voraussetzungen: Abhängig vom Unternehmen, vor allem aber einen Schulabschluss
  •  Einsatz: Personaldienstleistungsunternehmen; Personalabteilungen in den Bereichen Personalberatung, -vermittlung, -rekrutierung, -entwicklung sowie der Arbeitnehmerüberlassung.

Nun aber zu den wichtigen Teilen der Ausbildung…

 1.) Was ist Inhalt der Ausbildung?

Die Ausbildung zum PDK umfasst viele Lern- und Handlungsfelder. PDKler können sowohl in den Bereichen Personalentwicklung, Personalrecruiting, Personalvermittlung und der Arbeitnehmerüberlassung arbeiten. Um es zusammenzufassen, lernen PDKer den ganzen Personalbereich und die verschiedenen Funktionen kennen:Blog 109

  • Planung und Führung der Personalbeschaffung
  • Organisation des Personaleinsatzes
  • Planung der Personalentwicklung, beispielsweise Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten
  • Betreuung der Mitarbeiter

In Personaldienstleistungsunternehmen lernen die Auszubildenden nicht nur die Bewerber- und Personalseite, sondern auch die Betreuung der Kunden kennen. Hier übernehmen sie dann Aufgaben wie:

  • Akquisition und Betreuung der Kunden
  • Analyse der Arbeitsplätze
  • Steuerung und Kontrolle der Projekt- und Auftragsabwicklung
  • Kalkulation und Erstellung von Angeboten, sowie Abschluss der Verträge
  • Ermittlung des Personalbedarfs

Aber es geht noch viel weiter. Die Tätigkeiten beziehen sich auch auf:

  • Schaffung und Pflege der Netzwerke mit Organisationen, Institutionen und Unternehmen.
  • Informationsbeschaffung über Berufe und Tätigkeiten
  • Aufrechterhaltung und Optimierung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes
  • Anwendung von Rechtsvorschriften beispielsweise bei Verträgen

Foto_109Damit das auch nicht nur reine Theorie – sondern auch wirklich in der Praxis umsetzbar ist, meint auch Kristina Enner. In ihrer Niederlassung in Crailsheim hat sich schon viel erlebt. Sie besucht Kunden, führt Bewerbungsgespräche und kümmert sich um die Mitarbeiter. Außerdem unterstützt sie ihre Kollegen bei der Vertragserstellung und bekommt einen ganzheitlichen Einblick in das Unternehmen.

2.) Wie und wo Ihr das alles lernt

Die Aufzählungen oben sehen nach ziemlich viel aus, aber keine Sorge: Ihr müsst nicht alles nach einem Tag können, sondern beherrscht das alles nach Abschluss der Ausbildung. Den Stoff erlernt Ihr sowohl in der Berufsschule als auch im Unternehmen.

In der Berufsschule erfahrt Ihr nicht nur das benötigte Hintergrundwissen, welches Ihr für den Personalbereich benötigt (beispielsweise aus dem Recht, Arbeitsabläufe, der Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz), sondern verbessert auch Eure sozialen Kompetenzen. Ihr arbeitet an Euren Teamarbeits-, Kommunikations-, Kooperationsfähigkeiten, Lern- und Arbeitstechniken und beschäftigt Euch mit dem Konfliktmanagement.

In dem Betrieb dürft Ihr dann euer theoretisches Wissen anwenden und Eure Fertigkeiten und Fähigkeiten im täglichen Alltag einsetzen und erlernen. Ihr trefft dort auf Bewerber, Mitarbeiter und Kunden. Außerdem arbeitet Ihr im Team mit Euren Kollegen zusammen. Und hier kommen wir also auch schon zum nächsten Punkt:

3.) Voraussetzungen – Was Euch Spaß machen sollte und was Ihr können solltet

Zu Euren Eigenschaften zählen: Aufgeschlossenheit, Zuverlässigkeit & Flexibilität. Ihr solltet ein gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen haben und gerne mit Leuten in Kontakt treten wollen.

4.) Eure Zukunft

Wie Kristina Enner schon beschrieben hatte, gibt es nach der Ausbildung viele verschiedene Möglichkeiten. Oftmals kann man sich zwischen dem Recruiting und dem Vertrieb entscheiden, als Sachbearbeiterin arbeiten oder sich auch auf Bereiche wie Personalentwicklung oder –beratung konzentrieren. Dies ist dann vor allem von Euren Interessen und Fähigkeiten abhängig, aber die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Ausbildung.

Zum Abschluss nochmals einen großen Dank an meine beiden Statisten, die die Situationen eines Personaldienstleistungskaufmanns/-frau nachstellen durften. 🙂

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

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