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Ausbildung bei der BERA – so klappt’s mit der Bewerbung

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Wie ich euch erzählt hatte, war ich in der letzten Woche kurz im Büro und habe im Nachbarzimmer neue Bewerber für das duale Studium und die Ausbildung gesehen. Natürlich, bei der BERA geht es wieder los mit den Bewerbungen für das neue Ausbildungsjahr.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie damals der Bewerbungsprozess bei mir ablief. Sicherlich sind die Bewerber heute teilweise auch unsicher und weil ich mir damals durchaus ein paar Infos und Tipps zum Bewerbungsprozess gewünscht hätte, will ich diejenige sein, die sie euch jetzt liefert. Daher habe ich keine Mühen gescheut, um die verantwortlichen Personen auszufragen. Nein Spaß, ich bin einfach ins Nachbarzimmer gegangen und habe Clarissa Sander und Laura Buscemi gefragt. Die Beiden bilden unser Personalentwicklungsteam und sind für die Aus- und Weiterbildungen sowie für die Betreuung der Auszubildenden verantwortlich. Sie stehen uns als Ansprechpartner zur Seite, wenn es Fragen und Probleme bei der Ausbildung gibt. 😉 Daher sind sie die besten Ansprechpartner und haben mir auch die Fragen beantwortet.

Nun zu den Fragen:

Was kommt alles in die Bewerbungsmappe? 

BewerbungDie Bewerbungsmappe sollte alle wichtigen Informationen über den beruflichen und schulischen Lebensweg enthalten. Dazu gehören die zwei letzten Schulzeugnisse, evtl. ein Nachweis des Schulabschlusses, Nachweis über geleistete Praktika und Teilnahme-Bescheinigungen für Fort-/Weiterbildungen. Ein Anschreiben (mehr dazu in Frage 2 und 3) darf natürlich auch nicht fehlen.

Im Netz wird sich regelmäßig darüber gestritten, was wohl wichtiger wäre: das Anschreiben oder der Lebenslauf. Wie ist es bei der BERA?

Beides ist wichtig! Für uns ist sowohl ein gutes Anschreiben als auch ein vollständiger Lebenslauf wichtig. Wir erhalten nämlich unterschiedliche Informationen durch die Unterlagen. Das Anschreiben gibt Aufschluss über das Ausdrucksvermögen, die Persönlichkeit und das Interesse/die Motivation. Ein Lebenslauf informiert  tabellarisch über die Stationen im Werdegang der Person.

Was sollte im Anschreiben, was im Lebenslauf stehen?

Das Anschreiben sollte in mehrere Teile untergliedert sein. Im ersten Teil, der Einleitung, sollten Informationen über die Person stehen und warum die Person bei der BERA beginnen möchte. Der zweite Teil bildet einen kurzen Umriss des bisherigen Werdegangs und beschreibt die Motivation für die Bewerbung um den gewählten Ausbildungsplatz. Wenn ihr schon einen genauen Plan habt, könnt ihr auch eure Zieldefinition hinzufügen (wo möchte ich mich beruflich hin entwickeln?). Der letzte Part bietet die Hervorhebung der Stärken (auch persönlicher Art). Ihr könnt diese auch gerne mit euren Erfahrungen und Hobbies verbinden. Beispielsweise: Meine Teamfähigkeit zeigt sich in der  langjährigen Mitgliedschaft in einer Sportmannschaft. Allgemein sollte ein Anschreiben nicht länger als eine Seite sein und mit einer netten Abschlussformel enden.

Die Noten – Entscheidungskriterium Nr. 1?

Für uns sind Noten grundsätzlich ein Bewertungsrichtlinie, aber nicht das Entscheidungskriterium. Das Gesamtpaket muss stimmen, daher legen wir auch abhängig vom Ausbildungsplatz ein Augenmerk auf andere Kenntnisse und Fähigkeiten. Beispielsweise in betriebswirtschaftlichen Themen oder auch  Textverarbeitung.

Hürde geschafft – was erwartet mich beim Vorstellungsgespräch?

Die Dauer eines Vorstellungsgespräches beläuft sich meist auf etwa 45 Min. Es wird meistens von zwei Ansprechpartner der BERA (z.B. 1 Personalzuständiger, 1 Niederlassungsleiter) geleitet. Zunächst stellen sich die Kollegen der BERA selbst und die BERA kurz vor. Anschließend kommt der Bewerber zu Wort. Er hat nun Zeit, sich vorzustellen, seinen Lebenslauf und seine Interessen. Anschließend werden noch Fragen an den Bewerber gerichtet. Es geht hierbei um die Kenntnisse über die BERA, den Ausbildungsberuf, aber auch den Lebenslauf oder zu Schulnoten. Fragen zu ehrenamtlichen Tätigkeiten/Hobbys und  zum privaten Umfeld können aber auch gestellt werden, wie auch nach der Motivation für DIESE Ausbildung.

Das Ziel des persönlichen Gespräches ist es, einen guten Eindruck von dem Bewerber zu bekommen und so viel wie möglich über seine Interessen und Ziele zu erfahren. Das Gespräch sollte ein lockerer Dialog/Austausch sein, damit beide Seiten sich einen guten ersten Eindruck von seinem Gegenüber machen können.

(K)Eine Frage der Kleidung? – Was soll ich anziehen?  

BewerbungsoutfitFür das Bewerbungsgespräch ist ein Business Outfit Pflicht. Ihr bewerbt euch ja auf eine Stelle, die meist Kunden- und Bewerberkontakt mit einschließt, daher gilt für die Männer: mindestens Hemd, und eine Stoffhose. Außerdem sind Schnürschuhe  angesagt. Für die Frauen: Eine Bluse, Stoffhose oder Rock und ebenfalls feine Schuhe. Ein Jackett/Sakko würden das Bild zusätzlich noch abrunden..

Absolutes Go und No-Go bei einem Bewerbungsgespräch sind:

Das Go? Seid gut vorbereitet! Man kann in einem Vorstellungsgespräch davon ausgehen, dass der Kenntnisstand über das Unternehmen, bei dem ihr euch bewerbt, abgefragt wird. Ebenso welche Vorstellungen die Kandidaten von dem Ausbildungsplatz haben, was ihnen wichtig ist, etc. Wir freuen uns wenn Bewerber sich im Vorfeld mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben, freundlich auftreten, lächeln und auch Blickkontakt zu Ihrem Gegenüber suchen.

No-Gos sind: Fragen nicht bzw. unzureichend zu beantworten und nicht über das Unternehmen und den Ausbildungsberuf informiert zu sein oder den Gesprächspartner zu unterbrechen. Daher ist es absolut wichtig, dass ihr euch vor eurem Vorstellungsgespräch nochmal über das Unternehmen und die Ausbildung informiert. Unsere  Homepage und auch soziale Netzwerke könnt ihr dazu gerne verwenden.

Das muss der Bewerber/die Bewerberin definitiv wissen – Was die BERA erwartet und was wir bieten:

Wir fördern unsere Azubis in ihrer beruflichen Entwicklung und nutzen die Ausbildung, um persönliche Stärken/Präferenzen zu finden und weiter aufzubauen. Wir bieten eine praxisnahe Ausbildung, deren Ziel die Übernahme nach der Ausbildung ist.  Hierfür erwarten wir im Gegenzug volles Engagement sowie Interesse und Bereitschaft, Neues zu erlernen – sowohl im Unternehmen als auch in der Schule. Die Ausbildungsdauer bietet ausreichend  Zeit, Azubis auf das Berufsleben vorzubereiten. Vorkenntnisse durch Praktika im Ausbildungsberuf können von Vorteil sein, sind aber keine Voraussetzung für einen Ausbildungsvertrag.

Unsere Ausbildungs- und duale Studiengangs plätze könnt ihr hier einsehen: http://www.beragmbh.de/de/jobboerse.html?view=PostingMatch. Ich wünsche den Bewerbern viel Erfolg auf Ihrem Weg!

Bild 1: berwis / pixelio.de
Bild 2: Konstantin Gastmann  / pixelio.de

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

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