Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.

Bloß keine Panik!

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Heute habe ich mich das erste Mal mit meinen Ansprechpartnern bei der BERA bezüglich der bald anstehen Bachelorarbeit getroffen. Wahnsinn, oder? Bachelor, das Wort klingt so gewaltig, beinahe grausam. Es impliziert die Begriffe Ende, aber auch Anfang. Harte Arbeit, aber auch Erfolg. Viele Nerven, aber auch Erleichterung. Es ist ein Wort, bei dem ich schon langsam anfangen muss, mich ihm etwas anzunähern. Denn bei so einem gewaltigen Begriff könnte man in Versuchung geraten, in Panik zu geraten.

Und genau aus diesem Anlass möchte ich mich heute mit dem Thema der Angstprävention beschäftigen, aber nein, nicht aus dem wissenschaftlichen Aspekt, denn ich möchte nicht über Katecholamine, Hormone wie Adrenalin oder dem Corticotropin Releasing Factor sprechen (denn davon habe ich eh keinerlei Ahnung), sondern nur über die Angstprävention einer normalen Studentin, also mir.

Denn egal ob Seminararbeiten, die mündliche Präsentation der 2. Projektarbeit oder das Ende von allem – der Bachelor – es gibt viele mögliche Paniksituationen.

geralt

Angstprävention: 1. Klappe: Nur nicht den Kopf verlieren

Als es für uns vor wenigen Wochen hieß, dass wir im nächsten Praxissemester zu unserer Arbeitszeit noch Seminararbeiten schreiben müssen, war ich erst einmal schockiert. Ich hatte mir doch vorgenommen, mich auf die Bachelorarbeit vorzubereiten. Außerdem steht doch bald noch die mündliche Prüfung zur zweiten Projektarbeit an und nun auch noch zwei Seminararbeiten? Wie sollte ich das schaffen? Kennt Ihr die Situation? Wenn Ihr plötzlich überfallen werdet von Aufgaben, die zuvor nicht existierten und zu dem normalen Alltagsstress zusätzlich hinzukommen? Ungefähr so hatte ich mich gefühlt.

Umso wichtiger ist hier der 1. Schritt: Einen kühlen Kopf bewahren und einfach mal völlig objektiv die Situation betrachten. Diese Aufgaben beinhalten einiges an Mehrarbeit. Das bedeutet aber nicht, dass sie völlig unmöglich sind. Nach dieser Einstellungsänderung geht es nun weiter. Man kann z.B. einen Plan erstellen mit dem Zeitraum, bis wann die Aufgabe erledigt ist, bis in welcher Woche ich was erledigt haben möchte, oder sogar an welchem Tag ich wie viel Zeit habe. Es ist beruhigend und schon werden die Aufgaben übersichtlicher und nicht mehr so angsteinflößend.

Klappe 2: Die Vorbereitung

Von der Einstellungsänderung geht es nun weiter: Die Vorbereitung. Unsere Dozenten sagen nicht umsonst, dass wir uns immer gut vorbereiten und auch mal langfristig denken sollen – es macht auch wirklich Sinn. Ein Beispiel ist hier meine Bachelorarbeit. Ich befinde mich erst im fünften Semester, das bedeutet aber nicht, dass ich mir nicht schon einmal Gedanken darüber machen könnte. Je eher ich eine ungefähre Richtung habe, Kontakt mit meinem Unternehmen und der Hochschule aufgenommen habe, desto entspannter kann ich mich schon einmal an die Literaturrecherche und den Inhalt machen. Anderes Beispiel ist die mündliche Prüfung, die ich bald haben werde. Die Vorbereitung ist das eine, die tatsächliche Präsentation das Andere. Hier ist es besonders wichtig, dass ich alles nochmals Probe. Egal ob vor Bekannten, Freunden oder vorm Spiegel (ja, das hilft auch) – Übung macht den Meister.

Klappe 3: Für die Kurzfristigen

Es gibt viele Webseiten mit Informationen gegen Angstzustände vor Prüfungen, Vorträgen oder auch privaten Ereignissen. Zum Abschluss noch einige:

1. Ganz wichtig – hier auch wieder das Thema der Einstellung: Versucht euch nicht verrückt zu machen, versucht an die schönen Dinge zu denken, an die erfolgreiche Vorbereitung und daran, dass es bald rum ist. Gedanken die in dem Moment auch ganz gut helfen sollen, sind: „Ich bin toll. Ich bin gut und ich schaffe das“. Weil dies aber, das weiß ich aus eigener Erfahrung meist nicht so gut klappt,  hier noch einige andere Tipps:

2. Ablenken: Vor einer Prüfung – macht nicht z.B. den Fehler und setzt euch zu den anderen, die sich über mögliche Prüfungsinhalte oder den Stoff unterhalten. Versucht euch mit jemanden anderem über das Wetter zu unterhalten, oder Hobbies oder Tiere. Sucht euch einfach etwas aus. Wenn ihr euch dann noch bewegt, ist die Angst schon beinahe vergessen. Kaltes Wasser ins Gesicht oder Musik hören sind weitere Alternativen. Kennt ihr das Kinderlied „Ich schaff das schon“ von Rolf Zuckowski? Das kommt mir immer in den Sinn, wenn ich z.B. mit meinem Snowboard vor einem steilen Hang stehe – und dann gleite ich hinab wie ein Profi. Nun ja, fast. 😉

3. Atemübungen: Einatmen –Ausatmen. Das hilft nicht nur Schwangeren, sondern auch in Angstsituationen. Konzentriertes, langsames Atmen kann nicht nur den Herzschlag und Blutdruck vermindern, es hilft auch dem Kreislauf.

Ich hoffe, Ihr könnt euch aus dem Beitrag für den Umgang von zukünftigen Stresssituationen etwas mitnehmen und denkt daran – „Ihr seid toll, Ihr seid gut, Ihr schafft das schon“ 😉

Stufen

Bild 1: pixabay.com/geralt
Bild 2: Facebook.com/Be creative

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

2 Kommentare zu “Bloß keine Panik!

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