Azubis und duale Studenten bloggen

Ein Wochenende auf dem Schloss – unsere Weihnachtsfeier

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„Ich wünsche Ihnen ein tolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Uns wünsche ich ein schönes neues gemeinsames Jahr, auf dass wir gemeinsam unsere Ziele erreichen“

Das letzte Wochenende verbrachten die Mitarbeiter der BERA aus den verschiedenen Niederlassungen und der Hauptverwaltung im Schloss zu Hopferau. Unsere Weihnachtsfeier stand an und Herr Rath ließ es sich nicht nehmen, uns alle ins Schloss einzuladen.

Bereits vor zwei Jahren hatten wir unsere Weihnachtsfeier in unserem Schloss gefeiert und umso mehr freute ich mich auf das Wochenende und nicht nur die Gesichter der Kollegen und Kolleginnen, mit denen man für gewöhnlich nur telefoniert, kennenzulernen, sondern auch die Kollegen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, wieder zu treffen.

Über unser Schloss zu Hopferau hatte ich ja schon bereits mehrmals berichtet. Für mich war es das dritte Mal im Allgäu. Einmal auf der Weihnachtsfeier vor zwei Jahren und natürlich bei unserem Azubi-Projekt dieses Jahr (Teil 1; Teil 2)Aber nun zurück zu unserem Wochenende:

Schloss

Eine Busfahrt die ist lustig …

Damit wir nicht alle mit den Autos fahren mussten und die Umwelt schonten, fuhren die Meisten gemeinsam mit dem Bus. Los ging‘s in Heilbronn, dann durch Schwäbisch Hall und Crailsheim.  Je später es wurde, desto mehr Personen stiegen zu. Die Stimmung war super. Es wurde erzählt, diskutiert, gesungen und getanzt. Nachdem der Busfahrer dann auch die falsche Strecke gewählt hatte, mussten noch zwischenzeitlich die Schneeketten herausgeholt werden. Wir befanden uns ja schließlich im Allgäu und auch wenn es hier nicht danach aussieht – es gibt tatsächlich schon Schnee dieses Jahr. 😉 Zurück fuhren wir dann natürlich auch mit dem Bus – nur dann war es etwas ruhiger und viele verbrachten die Stunden mit schlafen. 😉

Essen und Schlafen – der Freitagabend

Nach der doch etwas anstrengenden Fahrt stürzten wir nach der Ankunft am Schloss direkt auf das tolle Buffet, das für uns hergerichtet wurde. Man erzählte sich viel und die neuen Kollegen stellten sich vor. Nachdem sich dann beinahe alle mal ausgetauscht hatten, ging es ins Bett. 😉 Einige konnten im Schloss übernachten, die Anderen wurden mit dem Bus in einen nahe gelegenen Gasthof gebracht. Ich teilte mir ein Zimmer mit Laura Buscemi aus der Hauptverwaltung – Natürlich konnten wir schon vor Abreise entscheiden, mit wem wir uns ein Zimmer teilen möchten. Es lagen sogar ein Bademantel und Badeschuhe auf unserem Bett. Am nächsten Morgen gab es dann die Bademantel-Party. 😉 Aber an dem Tag  waren wir einfach zu müde. 😉

Schloss, Kabarett und Kutschenfahrt – der erlebnisreiche Samstag

1. Teil

Laura und ich hatten uns darauf geeinigt, erst um 8.30 Uhr aufzustehen, um dann um 9.00 Uhr frühstücken zu gehen. Während wir also noch selig schliefen, hatten unsere lieben Kollegen doch nichts Besseres zu tun, als um kurz nach 8.00 Uhr gegen unsere Tür zu hämmern und laut „Frühstück“ zu schreien! Hierbei einen lieben Gruß an meine Marketingkolleginnen. 😉 Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie begeistert wir waren. ;D

2. Teil: Käserei

Das Frühstück war richtig toll. Egal ob warme Croissants, Brötchen, Brot, Eier oder Müsli. Es war alles da, das man von einem Frühstück erwarten würde. Nach dem guten Frühstück gab es dann einen Ausflug in eine örtliche Käserei. Dort wurden wir aufgeklärt über die Herstellung von Käse, vor allem Emmentaler und Bergkäse. Klasse für die, die Käse mögen. Es gab auch wenige Personen, die sich nach Eintritt in das Gebäude doch für einen Spaziergang entschieden. Ich möchte hier auch kurz anmerken, dass der Geruch mich beinahe auch rückwärts wieder aus der Türe herauswarf. 😉

Ich als wenig Käseesser war anfangs auch etwas überfordert. Extrem war aber vor allem die Salzlauge, in der der Käse reifen muss. Das wurde nicht wesentlich besser, als die Dame, die die Führung leitete, erzählSalzlaugete, dass die Flüssigkeit seit dem Bestehen der Käserei noch nicht gewechselt wurde. Und das war schon über 120 Jahre her.

Der Hintergrund sei der, dass die ganzen Bakterien, die den Käse am Rand härten lassen, eine entsprechende Lebensform brauchen. Die ist in einer solchen Lauge eben am besten.

Nach einer kleinen Kostprobe wurde am Ende viel Käse gekauft. Entweder als Mitbringsel für Zuhause oder zum selber essen. 😉 Bei der Probe hat auch mir – zumindest der milde Emmentaler  – echt gut geschmeckt. Um einiges besser als der klassische Studentenkäse aus den Discountern.

3. Teil: Mittagessen und Schloss

Vor dem Mittagessen beschäftigten wir uns noch mit dem nächsten Jahr. Während eines Workshops machten wir uns Gedanken zu den Zielen 2014. Kurz und knapp präsentiert und weiter ging‘s mit dem Mittagessen.

Weil das Abendessen ein 4-Gänge Menü werden sollte, gab es zu Mittag lediglich Vesper. Suppe, Brötchen, Brote, Fleischkäse und sonstiger Brotaufschnitt. Und wir waren immer noch echt gut im Zeitplan. „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“, würde jetzt Hannibal sagen. Denn pünktlich zu sein, das war für das nächste Programm besonders wichtig.

Schon vor Beginn der Weihnachtsfeier durften wir unser Programm auswählen. Zur Auswahl stand ein Besuch des Schlosses Neuschwanstein, des Schlosses Hohenschwangau, eine Kutschenfahrt oder das Museum der bayrischen Könige.

Während sich über die Hälfte der Teilnehmer für die Kutschenfahrt entschied (zum Glück war es nicht allzu kalt), entschied sich eine kleine Gruppe – darunter auch ich – für das Schloss Hohenschwangau. Ich wählte das Schloss, weil es hieß, dass Neuschwanstein nur von außen schön sei. Es ist ja auch nie fertig gestellt worden und von außen habe ich es auch gesehen.

Das Schloss Hohenschwangau ist älter als Neuschwanstein. Es wurde im 12. Jahrhundert als Sitz der Edlen vom Schwangau das erste Mal erwähnt. Nach zweimaliger Zerstörung erwarb Kronprinz Maximilian, der spätere König Max II im Jahre 1832 die Ruine – lies es aufbauen und es stellte die Kinderstube von Ludwig II dar.

Hohenschwangau

Dieser erbaute 1869 dann Schloss Neuschwanstein.

So viel zur Geschichte. Die Führung war echt interessant. Wir gingen durch die Räume und wurden über die verschiedenen Zimmer aufgeklärt. Wir liefen durch die die Zimmer von Ludwigs Mutter, Marie von Bayern und erfuhren über die Lese- und Schlafgewohnheiten von König Max II.

Aber auch die anderen waren von ihrem Programm begeistert. Diejenigen, die eine Kutschenfahrt gewählt hatten, genossen die Fahrt in einer wunderschönen Umgebung und diejenigen, die Neuschwanstein besuchten, waren nicht nur von den Malereien der Räumen begeistert, sondern auch von der Architektur überwältigt.

 

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

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