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Zurück nach Hause: das Marketing

4 Kommentare

Für wenige Wochen bin ich wieder im Marketing in Heilbronn, um meine Kollegen/innen zu unterstützen. Es steht einiges an über den Sommer an und da ist jede Unterstützung notwendig. Weil mein Bereich, das Social-Media-Marketing  auch ein Teil des Marketings ist, ist mein Einsatz dort natürlich gar nicht so abwegig.

Das Marketing ist eine echt interessante Abteilung. Und genau deswegen werde ich meinen Blogbeitrag dazu verwenden, das Marketing und meine Aufgaben dort näher vorzustellen.

Was ist Marketing eigentlich?

Normalerweise beginnt man hier mit einer Definition. Könnte ich ja auch, aber die Schwierigkeit ist, dass nicht mal Wikipedia eine einzige Definition hat. Es unterschiedet zwischen  aktivitätsorientierter Definition,  beziehungsorientierter Definition, führungsorientierter Definition und zu guter Letzt der integrativen Marketingdefinition. Das Gabler Wirtschaftslexikon beginnt mit dem Satz: „Der Grundgedanke des Marketings ist die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes“. Damit ist gemeint, dass das Marketing schaut, was der Markt möchte und das Unternehmen darauf einstellt. Welche Entwicklungen werden in Zukunft auf das Unternehmen  zukommen und wie muss das Unternehmen darauf reagieren? Eigentlich steuert das Marketing das Unternehmen.

Und die Realität

In der Realität ist es häufig so, dass das Marketing den Außenauftritt eines Unternehmens verantwortet: Plakate, Fernseh- und Werbespots, Anzeigen, Auftritte auf Messen, unternehmenseigene Veranstaltungen, Auftritte im Internet und so fort … Wie Ihr sicher merkt, ist das ziemlich umfangreich, weshalb das Marketing (je nach Größe des Unternehmens) in mehrere Abteilungen aufgegliedert ist. So gibt es die Pressestelle und Öffentlichkeitsarbeits-Abteilung, die Eventplanung und natürlich auch … das Social-Media Marketing.

Und rein ins Vergnügen

Für mich ist der Aufenthalt in Heilbronn mal wieder eine Möglichkeit, andere Sachen kennenzulernen und eigene Verantwortung zu übernehmen. Zum Beispiel bei den Veranstaltungen:
Bevor die großen Veranstaltungen beginnen,  wie unsere BusinessForen oder das arbeitsmarkt forum muss einiges an Vorarbeit geleistet werden. Ganz nach dem Spruch „Kleinvieh macht auch Mist“, ist es nämlich tatsächlich so, dass die Veranstaltung an sich die wenigste Mühe bereitet. Es ist viel mehr die Vorbereitung mit all ihren schönen Seiten  wie Gestalten, Drucken und Verschicken der Einladung, Auswahl von Redner(n) und Veranstaltungsort … und ihre nicht ganz so schönen Seiten. damit wären wir bei der Adressqualifizierung 😉

Neben der Unterstützung der  Kollegen habe ich auch eigene Aufgaben bekommen. Ich bin jetzt so was wie die Rezeptionistin oder Manager of Registration Affairs. Oh, auf Englisch klingt das wirklich toll! Ich kümmere mich um die Anmeldungen. Nicht umsonst heißt es bei Stellenbewerbungen meist „Gute Anwenderkenntnisse in MS Office“. Excel ist geradezu immer noch der Standard für alle Verwaltungsaufgaben. Geradezu unkaputtbar. Aber stellt Euch darauf ein, dass Ihr in Tabellenform träumt.  😉

Ansonsten helfe ich bei den To-Do-Listen, telefoniere und bespreche mich mit dem Rest vom Team um die weiteren Vorgehensweisen und Entwicklungen zu besprechen. Wir sammeln Ideen und arbeiten gemeinsam Ideen aus. Vor allem das Telefonieren  bereitete mir am Anfang ziemliche Schwierigkeiten. Einen Tisch zu reservieren, funktioniert ja noch, einen Catering-Service zu bestellen geht gerade noch. Aber mit den Rednern telefonieren? „Kann ich da nicht lieber eine E-Mail schreiben?“ Frage ich mich da des Öfteren, aber  meistens zwinge ich mich dann doch, den Hörer in die Hand zu nehmen oder eher das Handy – für ein eigenes Telefon fehlt nämlich der Anschluss. 😉

Unser größter Supporter und fleißiger Helfer - Life

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Abschließen möchte ich aber mit dem Hinweis, dass auch wenn es so schön und toll klingt (was es auch meistens ist), es auch Zeiten gibt, in denen keine Veranstaltungen geplant werden müssen. Dann erwarten einen, wie in jeder Abteilung auch, Aufgaben die nicht so spannend sind oder nicht so viel Spaß machen. Also nicht wundern, wenn es mal nicht so viel Spaß macht. 😉

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

4 Kommentare zu “Zurück nach Hause: das Marketing

  1. Marketing stelle ich mir als Arbeitsfeld sehr interessant vor, selbst die Theorie die wir bisher im ersten Ausbildungsjahr (Kaufmann im Gesundheitswesen) war durchaus nicht langweilig. Leider ist mein Betrieb, ein Pflegeheim, zu klein für richtiges Marketing und das läuft wenn dann nur über die Chefetage. Ich komm aus den Büro und den dortigen Tätigkeiten es sind leider immer nur die selben 😦 einfach nicht weg.

    • Hallo katakneme,
      gerade bei kleineren Unternehmen besteht die Aussicht, sich im Marketing einzubringen. Auch wenn du sagst, dass es keine Marketing-Abteilung gibt, gibt es dennoch genügend Möglichkeiten. Rede doch einmal mit einem Verantwortlichen und zeige ihm dein Interesse. Bringe am Besten schon Vorschläge für deine möglichen Aufgaben ein und du wirst sehen, dass sich dein Aufgabenbereich vielleicht verändern wird.

      • Da würde ich dir eigentlich zustimmen, wenn ich nicht den Chef und die Chefin dafür inzwischen gut genug kennen würde. Aber mal sehen was ich nach der Ausbildung mache, mir stehen dann ja eine Menge Möglichkeiten offen. Vom Arbeitsplatzwechsel bis hin zur Fachoberschule und danach ein weiterführendes Studium.

  2. Pingback: Mein duales Studium – ein Rückblick – Teil 2 | BERAstarters – Azubis und duale Studenten bloggen

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