Azubis und duale Studenten bloggen

Im Bannstrahl der Funkwellen

Ein Kommentar

Unsere Dozenten sehen es nicht gerne, auch Lehrer können es absolut nicht ausstehen. Meine Oma versteht es nicht und mein Vater kommt gerade damit klar. Wenn es kaputt geht, wird gejammert und wehe man findet es mal wieder nicht. Für viele dreht sich vermeintlich das Leben um dieses kleine Ding und es wird auch in nächster Zeit seine „Vorfahren“ ausrotten.

Sein Name: Smartphone, seine Aufgabe: persönliche Kommunikation stören und digitale fördern.

960x-1

Bild: eurogamer.de; Nicht ohne mein Handy

Das zumindest könnte man meinen. Als ich am Wochenende meinen Tag bei diesem heißen Wetter (gefühlte 40 Grad im Schatten) verbrachte, wurde mir mal wieder bewusst, wie abhängig wir doch von diesem Teil sind. Ich schaffte es, mein Handy dort zu lassen, wo es tatsächlich öfters liegen sollte: im Haus. Also, Badezeug geschnappt und ganz entspannt zum See gefahren und was sehe ich da? Menschenmassen, die entweder grillen, oder auf ihrem Handy herum tippen. Eine Gruppe von vier bis fünf Personen, von denen entweder alle gleichzeitig oder abwechselnd auf den Mini-Bildschirm sehen. Wahnsinn. Das fällt einem aber auch erst auf, wenn man seines nicht dabei hat …

Das Leben kann auch so schön sein ...

Das Leben kann auch so schön sein …

Bild: pixabay.com; tpsdave

Hier also die Tipps für eine Smartphone-freie Zeit:

1. Tu was Radikales: Lass das Smartphone zu Hause. (Kostet sehr viel Überwindung, aber lohnt sich auf jeden Fall)

2. Hinter Schloss und Riegel: Schließ das Smartphone in den Schrank ein. (Gerade beim Lernen oder Entspannen eine große Erleichterung)

3.  Verborgene Funktionalitäten nutzen: Ah, da war der Ausschaltknopf – oder zumindest den Flugzeugmodus nutzen, damit der Wecker auch ganz sicher noch funktioniert.

4. Du bist der Boss! Setz Dir klare Einsatzzeiten, wann und wie lange das Handy am Tag benutzt werden darf (Thema Selbstorganisation).

5. Lebensraum fürs Handy:  Lass es im Büro oder in der Hochschule einfach aus. Nutze die Pausen (ok, ist ne Modifikation von 4, Ausnahme: Geschäftshandys)

6. Abendzeit ist Ruhezeit: Leg Dein Handy an einen geeigneten Ablageplatz, wo es seine verdiente Nachtruhe bekommt und am nächsten Tag greifbar ist, vielleicht in der Jackentasche.

7. Über sieben Brücken musst Du geh’n: Leg das Handy in das am weitesten entfernte Zimmer oder gar einige Stockwerke hoch. Deine Faulheit ist ein guter „Enthandyrieungspartner“. Wenn Du es doch holst, hast Du Dich zumindest bewegt – auch nicht schlecht 😉

8. Menschen sind wichtiger als Technik: Wenn Du Dich mit Freunden triffst, lass das Smartphone am besten gleich in der Tasche. Falls das nicht funktioniert:

9. Zeigt her Eure Handys: Alle Smartphones auf den Tisch legen. Wer zuerst nach seinem greift – hat verloren und muss die Zeche bezahlen. (Funktioniert gut und lohnt sich für alle, die durchhalten)

10. Wo isses denn? Einfach mal das Handy von Freunden verstecken lassen.

11. Machtlos ohne Energie: Das Ladekabel verlegen. (Du wirst zweimal überlegen, wann und wofür Du es einschaltest J)

12. Sei klassisch-retro: Wenn Du das Festnetztelefon nutzt, gibt es nicht mal Funklöcher. Unterhaltungsmoment garantiert auch die Nutzung von Dosentelefonen.

13. Dein Freund, die Prepaidkarte: Immer mehr Menschen nutzen Prepaidkarten, sagt Jacqueline Kögel. Wer seltener auflädt, telefoniert seltener (Hier auch wichtig: Ziele setzen)

14. You got to move it: Joggen oder Spazieren gehen – bei Schnaufen und Wackeln, kann man das Handy nicht richtig verwenden (außer Martin vielleicht, der sogar während des Stimmelaufs Fotos macht J). Die Hardcore-Variante: Schwimmen gehen. Und für Musik einfach mal einen alten MP3-Player verwenden – aber Vorsicht: Der tut’s im Wasser wahrscheinlich auch nicht lange. 😉

Abschließen möchte ich mit einem 50 Jahre alten Zitat von Albert Einstein:

„Ich fürchte den Tag, an dem die Technologie mehr Raum einnimmt als für die zwischenmenschliche Interaktion genutzt wird. Dann wird die Welt eine Generation von ‚Idioten‘ haben.“

…, und einem Link, den ihr auf jeden Fall ansehen solltet: http://www.lachschon.de/item/147048-AlbertsAngst/

Hat jemand noch eine Idee für eine Smartphone-freie Zeit? Bitte auch gerne als Kommentar hinterlassen. Einen lieben Gruß hierbei an das Marketing-Team in Heilbronn, das mir den einen oder anderen Tipp gaben. 😉

Advertisements

Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

Ein Kommentar zu “Im Bannstrahl der Funkwellen

  1. Hier noch ein passender Youtube-Kurzfilm: http://www.youtube.com/watch?v=OINa46HeWg8

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s