Azubis und duale Studenten bloggen

Kerstin im #Mosbacher Social Media Land

Ein Kommentar

Kaum in der Praxisphase angekommen verschlug es mich letzte Woche wieder an den Campus. Dieses Mal aber nicht nach Heilbronn, sondern nach Mosbach. Mosbach – hach, da werden Erinnerungen wach. Ach, das ist doch der Ort, an dem wir einen Vortrag beim Tag der offenen Tür hielten. Ach, das ist doch der Ort, dessen Anfahrt von Blitzerheeren bewacht wird.

DHBW Mosbach

DHBW Mosbach

Bild: wikipedia.de

Um diesen nicht zum Opfer zu fallen, machte ich mich früh auf den Weg: 9:00 Uhr. Und doch, – ach, das ist doch der Ort, an dem sich die Parkplatzsuche schwierig gestaltet – kam ich gerade so pünktlich an. Völlig außer Atem stolperte ich die letzten Treppen hoch. Aber – manchmal erscheint ein Hoffnungsschimmer in solchen Momenten –war ich noch lange nicht die Letzte 😉

Aber warum eigentlich? Die Duale Hochschule hatte zum Marketingforum 2013 geladen – und das Thema war „Einsatz von Socia Media im B2B-Kontext“. Also genau mein Thema. Nichts wie hin also. Solche Gelegenheiten muss man einfach beim Schopf packen …

Für alle, die keine langen Blogbeiträge mögen, hier meine Twitter-Zusammenfassung:: „#Marketingforum #DHBW Mosbach: Begrüßung, Zuhören,  Essen, da capo al fine, Abschied. http://bit.ly/MoSB13“ Und da wäre sogar noch ein wenig Platz 😉 Und natürlich blieb bei der Schilderung ein bisschen was auf der Strecke. Das kommt jetzt:

 

Was wird mich wohl erwarten?

Der Vortragsraum war mit 120 Gästen fast vollständig gefüllt. Die Teilnehmer haben eine Gemeinsamkeit: Sie alle bilden oder bildeten duale Studenten der DHBW in ihrem Unternehmen aus. Und ich – als duale Studentin – mittendrin. Auf der Hinfahrt hatte ich ein wenig kalte Füße bekommen. Ich so zwischen all den selbstständigen Unternehmern? Aber die letzte Reihe wirkte verdächtig nach dualen Studenten – wie sich herausstellte aus Mosbach und Bad Mergentheim. Dann halte ich halt die Heilbronner Flagge hoch 😉

Ich fand ein Stückchen weiter vorne wieder zwischen einem selbstständigen Unternehmer aus der Holzverarbeitung und einer Marketingchefin. Beide hatten sich mit Social Media aber noch nicht auseinandergesetzt. Was für ein Gefühl  😉

Was ich erwartet hatte, waren spannende Geschichten, auch Erfolgsgeschichten von Unternehmen in den sozialen Netzwerken, Hintergründe zu Social Media sowie Hinweise und Tipps für den eigenen Unternehmensauftritt. Und so kam´s dann auch.

 

Auf geht’s …

Prof. Dirk Saller, der Rektor der DHBW Mosbach übernahm die Begrüßung und Prof. Seon-Su Kim, Professor des Campus Bad Mergentheim führte das Thema ein: „Soziale Netzwerke sind wie Schlüssel, die Türen ins Unternehmen öffnen.“  Durch die Netzwerke werden Informationen weitergegeben, Unternehmen werden transparenter. Und das sei natürlich auch eine Gefahr – und ein Hindernis, weswegen sich Unternehmen trotz der Vorteile noch nicht mit Social Media auseinandersetzen. Und, ja ich gebe ihm Recht. Als ich mit dem oben erwähnten Geschäftsführer sprach, fiel auf, dass nicht jeder gewillt ist, so viele Informationen von sich preiszugeben.

Die Pointe des Vortrags ergab sich aber aus der Frage einer Zuhörerin eine Reihe vor mir: „Wie ist denn der Hashtag zu dieser Veranstaltung?“ Und der ganze Saal begann zu lachen. Für alle, die mit dem Begriff Hashtag nichts anfangen können. Er wird in Twitter verwendet, um auf ein bestimmtes Thema hinzuweisen wie oben #Marketingforum und #DHBW oder vielleicht #MafoDHBW. Es gab aber leider keinen. Zumindest keinen offiziellen. 😉

 

Ein paar Vortragsimpressionen

Eine Definition von Social Media gab es bei keinem der Vorträge. Wie auch, da ja jeder etwas anderes darunter versteht. Marco Petracca hob auf die Verbindung der Begriffe Social und Media ab. „Social“ stellvertretend für die Interaktion und das Menschliche; „Media“ für die Plattformen, auf denen sich die Menschen begegnen können. Ein Facebook-Post eines Unternehmens wird erst dann zu „Social Media“, wenn das Kommentieren ermöglicht wird. Und ich wusste nicht einmal, dass so etwas funktionier.. 😉  Man könnte natürlich fragen, ob er kommentiert werden MUSS, dass er Social Media ist oder ob die Möglichkeit reicht. Und ob ein Post schon Social Media ist, naja, das würde jetzt schon zu weit führen … Die wichtige Aussage  war hier, dass ein Unternehmen von der Kontrolle, die es auf Homepages ausüben kann, loslässt und sich auf ein Terrain begibt, auf dem nicht alles steuerbar ist.

Über das Zusammenspiel zwischen Technologie und Social Media referierte Herbert Neuendorf, Professor für Wirtschaftsinformatik in Mosbach. Er kommt aus der Technik – und das merkte man seinem Vortrag auch an. Er skizzierte die Entwicklung des Internet vom einfachen PC bis hin zum Web 2.0. Und er wagte einen Ausblick auf das zukünftige Web 3.0, in dem sich unsere Online-Aktivitäten verstärkt oder fast ausschließlich auf das Handy verlagern. Ich denke aber, dass noch mehr Faktoren als die Technologie einen Einfluss auf die Entwicklung des Social Web haben, z.B. die Veränderung der Gesellschaft,des Kommunikations- und des Informationsverhaltens. Und diese Dinge beeinflussen sich wechselseitig. Das ist keine Einbahnstraße. Ich merke das daran, dass traditionelle Zeitungen nun auch neue Wege: Sie präsentieren sich in sozialen Medien, benutzen soziale Medien wie Twitter aber auch als Infoquelle. Denn wir haben heutzutage viele Freizeitjournalisten, die beispielweise ihre Videos vom Boston Marathon auf Youtube einstellen. Und davon profitieren wiederum auch die klassischen Journalisten.

Und dann gabs eine Pause. Und die, mache ich nun auch. Weiter gehts nächste Woche. 😉

Vortrag Mosbach

Unser Essen in der Pause 🙂

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

Ein Kommentar zu “Kerstin im #Mosbacher Social Media Land

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