Azubis und duale Studenten bloggen

Vorstellung der Profilfächer Part 2: Kommunikationsmanagement

Ein Kommentar

Heute möchte ich mit meiner kleinen Serie über meine Profilfächer an der DHBW Mosbach Campus Heilbronn weitermachen. Am 20.02.2013 hatte ich euch ja bereits über mein Fach Consulting berichtet. Heute geht es mit Kommunikation weiter. Ja, so ein Fach gibt es tatsächlich.

 

Three out of four ain´t bad

Wir durften unsere Profilfächer ja bereits im ersten Semester wählen. Genauer gesagt, schon in der ersten Woche. Sie sind unsere „Fachrichtungen“. Zwei sind Minimum, vier das Maximum. Wobei Letzteres ziemlich anstrengend wäre. Eine Kommilitonin, die sich tatsächlich für vier Profilfächer entschieden hatte, ist nun nach dem zweiten Semester auch bei dreien gelandet. Und genau dort liege auch ich: in der goldenen Mitte 😉

Zu Kommunikation bin ich aus dem einfachen Grund gekommen, dass dieses Profilfach wohl am meisten mit meinem eigentlichen Tagesgeschäft zu tun hat. Dem Social Media Management. Davon bin ich zumindest ausgegangen – ob das wirklich stimmt, dazu später. 😉

 

„Ich rede, du schweigst“

Drei Semester Kommunikation habe ich jetzt hinter mir. Jedes Semester bot natürlich unterschiedliche Schwerpunkte. Zu Beginn, im ersten Semester, war das „psychologische und soziologische Grundlagen der Kommunikation“. Also die Theorie. Angefangen mit Fragen: „Was ist Kommunikation?“ und „Welche Funktionen hat sie?“ über Merkmale und Einflussfaktoren bis hin zu Arten der Kommunikation. Kommunikation ist nämlich nicht nur Reden, sondern viel mehr, z.B. Körpersprache. Und das gilt für beide Seiten: den „Sender“ (wie wir den Sprecher nennen) und den Empfänger (der auf das Übermittelte reagiert).

Gerade die Körpersprache hat viele interessante Aspekte. Das innere Empfinden wird durch sie nach außen gespiegelt, ohne dass wir es absichtlich preisgeben (wollen). Ich vermute mal, jeder von euch hat schon die Mimik (Gesichtsausdruck) anderer beobachten können und wie schnell sich dieser von Freundlichkeit zu Ärger, Freude zu Trauer, Ahnungslosigkeit zu Schock verändert. Und genau damit haben wir uns auch beschäftigt. Natürlich spricht nicht nur das Gesicht, sondern auch Gestik und Körperhaltung sind „Sprachrohre“. Wir haben gelernt, wie wir diese Veränderungen interpretieren können. Und es war nicht nur interessant, sondern auch hilfreich. Nun weiß ich mehr über Personen, mit denen ich im Gespräch bin, als sie wahrscheinlich über sich Preis geben wollen … Also Vorsicht – ich bin gefährlich 😉

Als Nachschlag im 1. Semester gab es noch „kognitive Psychologie“(beschäftigt sich mit Reizen und deren Auswirkungen), Gruppenverhalten und Konfliktgespräche. Und damit war das 1.Semester auch schon abgeschlossen. 😉

 

Bilder sprechen mehr als 1000 Worte

Im 2. Semester haben wir uns von der Theorie verabschiedet und sind in die Praxis gegangen: die Werbung. Wir sprachen über die Kommunikationsphasen zwischen Codierung und Wirkungsphase oder auch die AIDA-Formel. Um das Formelgefüge komplett zu machen, gab es auch noch ein Rendezvous mit der Lasswell-Formel. Die beschreibt, wie man sich am besten mit Massen von Menschen unterhält.

Nach dem Wie haben wir einen Sprung zum Was gemacht. Die Botschaften – damit meine ich jetzt nicht Vertretungen in fernen Ländern (auch wenn ein Ausflug auf die Antillen ganz nett gewesen wäre ;-)), sondern die Inhalte, die beim Empfänger hängen bleiben sollen. Die Botschaften kann man auch in Bildern verstecken. Und so können Unternehmen mit den Verbrauchern „reden“. Habt ihr gewusst, dass es auch Logos mit „Geheimbotschaften“ gibt?

Toblerone

Habt ihr es entdeckt? In dem Matterhorn über der Toblerone-Aufschrift versteckt sich ein Bär. Der Bär ist ein Hinweis auf die Schweizer Hauptstadt Bern. Ziemlich cool, oder?

Wir haben gelernt, warum es so wichtig ist, Botschaften zu versenden, was die Risiken und Chancen sind und was es mit dem Begriff „Informationsflut“ auf sich hat. Und wir haben ein Kommunikationsprojekt von vorne bis hinten durchexerziert. Ausgehend von der Frage “Was will ich und wie bekomme ich es an meine Empfänger bzw. verstehen die mich überhaupt?“ bekamen wir eine praktische Aufgabe und entwickelten ein Konzept. Wir besprachen aber auch die Bedeutung von Marken, Copy Strategien und, und, und …  Es wäre nun wirklich zu viel, alles aufzuschreiben, was wir durchgemacht haben, aber ich hoffe, Ihr habt einen guten Einblick erhalten. Wenn nicht, hinterlasst einfach einen Kommentar 😉

Wusstet ihr, dass wir täglich über 3500 Werbebotschaften empfangen? Keine Angst: Nur 0,04 % davon erreichen unser Bewusstsein (so zumindest unser Dozent). Wer keinen Fernseher hat, bekommt übrigens weniger ab. Aber testet Euch doch mal: Könnt ihr euch noch an alle Werbungen erinnern, die gestern in der ersten Werbepause von „CSI“ oder „Two and a Half Man“ gelaufen sind?

 

Bong! Runde 3: Kerstin und die Kommunikation

Das dritte Semester war durch das Projekt des Parallelkurses geprägt. Um was es bei dem Projekt geht, erzähle ich euch dann, wenn es veröffentlicht werden darf. 😉 Auf jeden Fall gab´s einiges zu tun. Höhepunkte waren verschiedene benotete Präsentationen, in den Perioden dazwischen wurde etwas Theorie eingestreut. Für die Prüfungsvorbereitung hieß das dann Selbststudium. Jep, das gibt es bei uns auch ab und an. 😉

 

„Marco, wir haben da ein Problem…“

Auch im 4. Semester begleitet uns das Kommunikationsmanagement. Aber dieses Mal war es ganz anders. Unser Dozent, ein Geschäftsfüherer zweier Unternehmen (die sich mit Marketing beschäftigen), Marco, ist kaum älter als wir und bestand schon von Beginn an auf dem „Du“. Und das gab es in meiner ganzen Hochschul-„Karriere“ noch nicht. 😉 Es gab nur kleinere Theorieeinheiten, dafür umso mehr praktische Aufgaben. Beispielsweise eine komplette Marketingstrategie für ein Produkt. Angefangen bei der Zielgruppendefinition, über das Produktdesign, die Mediaplanung, Entwürfe der Werbeartikel und –maßnahmen (also den Postern, einem Wettbewerb, einem Werbefilm, einem Spot u.a.) bis zu den Werbeorten. Es war ziemlich interessant, was in unserem Kurs so alles zu Stande kam und dass wir tatsächlich für jeden Bereich einen „Profi“ hatten. Also eine Person, die an sowas auch im Geschäft arbeitet. So hatten wir einen, der im Produktdesign tätig ist, eine die tagtäglich Mediaplanung macht und, und und.
Somit war das die etwas andere Lehrveranstaltung.

Für die Social Media konnte ich nicht viel mitnehmen, dafür aber viel fürs Kommunikation im Allgemeinen. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall und unterhaltsam war es auch.

 

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

Ein Kommentar zu “Vorstellung der Profilfächer Part 2: Kommunikationsmanagement

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