Azubis und duale Studenten bloggen

Das Lern-ABC – Teil 2

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Diese Woche geht es weiter mit dem Lern-ABC. Beschäftigen wir uns mal mit den Buchstaben N bis Z:

N wie Nickerchen: Egal ob in der Prüfungsvorbereitung speziell am Wochenende oder das „Power-Napping“ in der Mittagspause. Ein Nickerchen hilft uns, dem Körper und dem Kopf eine kurze Pause zu gönnen. Es steigert nachweislich die Konzentrations-, Leistungs- und Reaktionsfähigkeit. Da können wir doch tatsächlich was von den Japanern lernen.;)

Mittagsschläfchen

Mittagsschläfchen

Bild: wikipedia.de

O wie Ohrfeige: Auf eine etwas ungewohnte Variante der Selbstmotivation machte uns ein Dozent in der letzten Woche aufmerksam. Es soll anscheinend erfolgreiche Manager geben, die sich selber absichtlich ohrfeigen, um sich besser zu konzentrieren. Ganz ehrlich – so erfolgreich die Methode auch klingen will – das, werde ich nicht machen ;).

P wie Pauken: Da mein „L“ ja schon mit Langeweile besetzt war, kommt hier eben das Pauken. Und ich meine keine überdimensionierten Trommeln.
Es gibt viele verschiedene Lerntypen. Egal ob ausdauernde oder kurzfristige Lerner, auswendig oder auf Verständnis Lerner, in der Bibliothek oder zu Hause Lerner oder, oder,  oder.
Meine Empfehlung: Macht das, was die meisten nicht machen: Fangt frühzeitig an und lernt nicht aufs Kurzzeitgedächtnis. 😉

Q wie Qual: Egal ob ein „Unlike“-Fach oder einfach nur quälend lange Vorlesungen. „D“ ist angesagt. Zumal Euch euer ganzes Leben lang Sachen begleiten werden, die ihr nicht mögt. Fangt also jetzt schon an, Euch daran zu gewöhnen und daran zu arbeiten. Wie ich damit umgehe? Bei mir sind „Unlike“-Fächer sind dazu da, von anderen erklärt zu werden und lange Vorlesungen – nunja, … was nicht tötet, härtet ab. 😉

R wie Rechtschreibung: Deutsche Sprache, schwere Sprache. Das ist der Satz, den alle Deutschlernenden früher oder später zu hören bekommen, egal in welchem Alter.  Die Deutsch-Zeit endet nicht mit der Schulzeit. Bei vielen Dozenten spielen Rechtschreibung und Grammatik eine sehr wichtige Rolle (verständlicherweise). Es wird gemunkelt, dass es deswegen schon den ein oder anderen Punktabzug gegeben haben soll. Also: Bleibt an Eurem Deutsch dran. 😉

S wie Sport: Sport, ach Sport. Egal ob Volleyball, Handball, Fußball, Zumba, Karate, Yoga, „Pumpen“ im Fitnessstudio oder auf dem Hometrainer. Sport hält fit und bringt gute Laune. Das sind aber nur einige positive Aspekte des Sports. Er hilft auch den Kopf frei zu bekommen und verschafft ihm eine kurze Ruhepause. Gibt es etwas Schöneres, als völlig erschöpft und frisch geduscht nochmals das Gelernte des Tages zu wiederholen? 😉

Mal den Kopf ausschalten...

Mal den Kopf ausschalten…

Bild: Jonas Eberhardt  / pixelio.de

T wie Tiefpunkt: Ich habe gerade ein wahnsinnig leckeres Essen hinter mir – inklusive Nachtisch. Es kommt, wie es kommen muss: Müdigkeit, Erschöpfung und Lustlosigkeit schlagen erbarmungslos zu. Stört die Makroökonomik aber herzlich wenig. Die Vorlesung rollt über mich hinweg … Der Tiefpunkt-Dreiklang ist das typische Anzeichen des Mittagslochs. Eine ganz normale Folge aus vielem Essen an vor allem trüben Tagen. Damit die anschließende Vorlesung aber nicht im Rausch der Müdigkeit versinkt, hilft nur noch Kaffee,„N“ – oder „S“ in Form eines Spazierganges um den Campus. Das bringt frische Luft und man wird wieder wach. Ach ja und fürs nächste Mal: vielleicht weniger oder leichter essen. 😉

U wie Unmöglich: Und das sollen wir alles lernen? Wir haben mit unserem dualen Studium erschwerte Bedingungen. Vor allem, was die Prüfungsvorbereitungszeit betrifft. So erscheint es uns doch das ein oder andere Mal schon unmöglich, die zwei Semester Volkswirtschaftslehre vor allem abends und am Wochenende zusätzlich zu den anderen Fächern zu lernen. Aber um Euch die Angst zu nehmen: In der Regel geht das gut aus.. 😉

V wie Viel zu viel zu tun: Vorlesungen, Projekte in der Hochschule, Arbeiten und Projektarbeit während der Praxisphase. Die Zeit verrinnt und auch während der Prüfungszeit hat man erfahrungsgemäß viel zu viel Stoff für viel zu wenig Zeit. Mein Tipp: siehe „L“. 😉

W wie Wille: „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg“ – ein deutscher Sprichwort-Klassiker. Behaltet Euer Ziel im Auge. Jammern bringt nicht wirklich weiter. Es ist übrigens sehr ungewöhnlich, wenn man Ziele erreicht, ohne das man sie erreichen will 😉

X wie Xenophilie. Das ist die Eigenschaft, sich auf Neues, Unvertrautes einzulassen – oder sich gar darauf zu freuen. Mit dieser Grundhaltung seid Ihr gut aufgestellt für alle Veränderungen. Und von denen wird es noch einige geben. Über die Fächer und den Stoff an der Hochschule hinaus.

Y wie Yuppi: Abkürzung von: young urban professional people. Genau das sollen wir werden oder auch schon sein: junge, karrierebewusste Aufsteiger. Den Teil mit dem, „großen Wert auf seine äußere Erscheinung legender Stadtmensch“, übersehe ich jetzt großzügig, da ich immer noch im Dorf lebe. 😉

Z wie Zeitmanagement: Was – die Prüfung ist schon morgen? Die Abschlussbesprechung des Projekts ist in ein paar Minuten? Schweißausbruch! Das sind die Situationen, in denen man merkt, dass man die Zeit ein bisschen falsch eingeschätzt hat. Meistens sagt man da nicht „Oh nein, ich habe mein Zeitmanagement nicht eingehalten“, sondern eher sowas wie „Shit, ich habe keine Zeit mehr“… Natürlich kann auch „Z“ für Ziel stehen. Und mein nächstes großes Ziel ist es, in fast genau einem Jahr und 5 Monaten den Bachelor abzuschließen.

Wo ist die Zeit hin? - Ist sie etwa weg gelaufen?

Wo ist die Zeit hin? – Ist sie etwa weg gelaufen?

Bild: Dominik Heggemann  / pixelio.de

Welche Ziele habt Ihr Euch gesetzt?

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

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