Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.

Vorstellung der Profilfächer Part 1: Die Berater kommen

Ein Kommentar

Consulting

http://www.youtube.com/watch?v=Ivfx0fSPJ-U

In einer kleinen Serie möchte ich Euch in den nächsten Wochen meine Fächer ein wenig näher bringen. Damit Ihr mal seht, was in diesem BWL Dienstleistungsmanagement drinsteckt.

Los geht´s mit einem meiner Profilfächer, dem Consulting (auf Deutsch:  Beratung). Nach dem Gabler Wirtschaftslexikon ist es „die individuelle Aufarbeitung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen durch Interaktion zwischen externen, unabhängigen Personen oder Beratungsorganisationen und einem um Rat nachsuchenden Klienten.“

Aha! Ich verstehe das so, dass Personen beim Lösen von Problemen und Beantworten von Fragen unterstützt werden. Ganz nach dem Prinzip: Hilfe zur Selbsthilfe. Consulting kommt in vielen Erscheinungsformen daher. Zum Beispiel: Strategieberatung, Finanz- und Vermögensberatung, Feng Shui Beratung, Social Media Beratung, Modeberatung, Umweltberatung, Schuldenberatung, IT-Beratung, Sexualberatung etc. Vermutlicher jeder von uns hat in seinem Leben schon einmal in irgendeiner Weise Consulting erlebt. Und sei es bloß beim Kauf von Klamotten gewesen …

Im Kurs vor uns hieß das Fach noch „Unternehmensberatung“. Warum das geändert wurde? Ich denke mal, das liegt daran, dass Unternehmensberatung nur einen Teilbereich des Consulting darstellt. Das Gehörte gilt nur für den speziellen Organisationstyp Unternehmung. Also die externe Beratungstätigkeit an einem Wirtschafts-Unternehmen zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Überlebensfähigkeit, des Cash Flow, der Zahlungsfähigkeit, Produktion, Logistik, der Beschaffung, des Vertriebs … und eben nicht für Privatpersonen, Behörden oder Non-Profit-Organisationen.

In unserer Vorlesung lernen wir beides, allgemeine Inhalte genauso wie das Beraten von Unternehmen, konzentrieren uns aber auf letzteres. Was ich noch nicht wusste ist, dass es das Berufsbild „Berater“ nicht geschützt ist. Also könnte sich jeder Berater nennen, in welchem Fachgebiet auch immer. Natürlich, so unser Dozent, lässt sich sehr schnell erkennen, wer seriös ist und wer nicht. Während manche Consultants einfach darauf los arbeiten, halten sich große Beratungsunternehmen wie z.B. McKinsey an einen Beratungsprozess. Diesen haben auch wir kennengelernt: Angefangen vom Projektstart über die Analyse (IST-Situation) und die Konzeptentwicklung bis hin zur Präsentation, dem Bericht.

McKinsey - eines der größten Beraterunternehmen

McKinsey – eines der größten Beraterunternehmen

Bild: http://images.businessweek.com/ss/10/09/0928_most_attractive_companies/36.htm

Um für eine Beratung gewappnet zu sein, brauchen wir natürlich ziemlich viele Hintergrundinformationen. Was bedeutet Projektmanagement? Was ist der Unterschied zwischen Projekt und Prozess? Welche Analyseinstrumente wende ich in welchen Fällen an? Was ist die SWOT-Analyse und warum verwende ich bei Lieferanten die ABC-Analyse? Und was für Vorteile bringen Berater im Allgemeinen? Wann braucht ein Unternehmen einen Berater?

Aber auch Ethik und steuerliche Aspekte werden für einen Rundum-Blick aufgegriffen.

Gerade beschäftigen wir uns mit den Werkzeugen der Unternehmensberatung. Wie setzt man die nonverbale Kommunikation am besten ein und wie kommuniziert man mit den verschiedenen Kundengruppen? Zu den Werkzeugen gehören aber auch das Brainstorming und die Osborne-Liste. Welchen  Nutzen haben diese Kreativitätstechniken und wann setzt man sie ein?

Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Überblick erhalten und wisst jetzt ein bisschen mehr über Consulting oder Beratung im Allgemeinen. 😉   Ich habe mich für das Thema interessiert, weil ich es für wichtig halte zu wissen, wie man etwas verbessern kann. Während der Praxisphase habe ich beispielsweise schon mit einem der vielen Analyseinstrumente gearbeitet: der SWOT-Analyse. Dabei geht es um die Stärken (strength) und Schwächen (weakness) eines Produktes/Leistung  gegenüber  der Konkurrenz und der Chancen (chance) und Risiken (risk) auf dem Markt.

Meine Kollegen aber meinen zusätzlich, dass es ja klar sei, dass ich BERAtung belegt habe, wenn ich schon bei einem Unternehmen mit dem Namen bin.

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

Ein Kommentar zu “Vorstellung der Profilfächer Part 1: Die Berater kommen

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