Azubis und duale Studenten bloggen

Helau, Alaaf und Holldrioh – der Fasching

Ein Kommentar

Heute endet die Faschingszeit offiziell mit dem Aschermittwoch. Die nächsten Wochen steht die Fastenzeit auf der Agenda: Buße, Einkehr und Verzicht. Davor wird es aber nochmal Zeit, ein Resümee der Faschingszeit zu ziehen. Aus Sicht der dualen Studenten …

Eine närrische Hexe

Eine närrische Hexe

Auch wenn wir uns nicht in Rio, Venedig oder im Rheinland befinden, haben wir in der Umgebung dennoch eine ansehnliche Anzahl an Faschingsaktivitäten. Um nur einige zu nennen: der bekannte Faschingsumzug in Bad Wimpfen, der Rosenmontagsball/Ballei in Neckarsulm oder die Feier am Schmotzigen Donnerstag in all den kleineren Dörfern.

Was hier bei uns Fastnacht [aus dem althochdeutsche fasta (Fastenzeit) und naht (Nacht, Vorabend] oder Fasching [Vaschang vom Fastenschan, also der letzte Ausschank an alkoholischen Getränken von der Fastenzeit], heißt in den katholischen „Faschingshochburgen“ wie Köln und Düsseldorf Karneval. Das war eine kleine Entdeckung an diesem Morgen bei Wikipedia, nachdem ich mich fragte, warum manche in meinem Kurs die unterschiedlichen Begriffe verwenden.  Das Letzte kommt vermutlich von den lateinischen Wörtern für „fleischfrei“ 😉

Aber nun zurück zu der Faschingszeit als dualer Student. Zum Leiden einiger Kommilitonen fiel die Faschingszeit dieses Jahr nicht auf unsere Praxis-, sondern Theoriephase. Das bedeutet, sie konnten sich leider nicht frei nehmen. Durch unsere Anwesenheitspflicht erschwerte sich die Planung der Feieraktivitäten. Aber das nehmen wir natürlich nicht einfach so hin. 😉 In Absprache mit unserem Dozenten konnten wir zumindest die Vormittagsvorlesung am Freitag auf einen anderen Tag verlegen.  Ich vermute, es hat einen Samstag getroffen, aber einen Preis muss man immer bezahlen. Also war zumindest die Feier am Donnerstag gesichert. Ein großes Faschingstreiben ergab sich an der Hochschule an diesem Tag leider nicht, aber die meisten Dozenten hatten vorsichtshalber dennoch ihre Krawatte abgelegt.

Aber nun zum nächsten Schritt: die Wochenendplanung. Es heißt ja immer so schön: „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“. So konnten wir unsere Lehrstunden über Organisation und Zeitmanagement mal für andere Themen als Projektarbeiten anwenden. Und entschlossen uns, die erworbenen Fähigkeiten auch mal privat auf ihren Nutzen zu untersuchen. Hier ein Umzug, dort eine private Faschingsfeier und die Party im nächsten Dorf – straffer Zeitplan ;-).

Nächster Meilenstein: Rosenmontag. Regulärer Vorlesungstag. Wer erwartet hatte, dass die Reihen sich gelichtet präsentieren, wurde jäh enttäuscht: Fast alle waren – trotz teilweise längerer Anreise aus dem Rheinland – innerhalb der akademischen Viertelstunde anwesend. Mehr oder weniger fit natürlich. „Wer feiern kann, der kann auch morgens früh aufstehen“, darf als Motto des Tages gelten. Am Abend stand vor allem die Feier in der Ballei in Neckarsulm im Vordergrund. Es wird gemunkelt, dass selbst Tobias Weis und Tim Wiese von 1899 Hoffenheim anwesend waren. Aber wie soll man bei all den Verkleidungen noch die Personen erkennen?

Am Dienstag stürzten sich die Unentwegten noch in eine letzte große Party, bevor das „Fasten“ beginnt. Und ab heute ist dann alles wieder vorbei. „Zum Glück“ für viele. Zumindest da sind sich die mittlerweile erschöpften Faschingsliebhaber und die Faschingsgegner einig. 😉 Zu der zweiten Gruppe gehöre nämlich ich … 😉

Ich hoffe, Ihr hattet auch eine tolle Faschingszeit. Was habt ihr denn gemacht? Und überhaupt: Mögt ihr den Fasching/die Fastnacht/ den Karneval? Und was werdet Ihr in der Fastenzeit „fasten“?

Carnival_in_Rio_de_Janeiro

Karneval in Rio – da würde sogar ich hingehen 😉

Bilder: wikipedia.de
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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

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