Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.

Aus dem Leben einer dualen Studentin

Ein Kommentar

„Sie saß wieder in ihrem Büro  in Heilbronn. Vor ihr der Bildschirm, neben ihr das Telefon und über ihr die Neonlampe, die an einem Morgen wie diesem die einzige Lichtquelle darstellte. Draußen war es noch dunkel und sie überlegte sich, was der Tag wohl noch bringen würde. Die Wettervorhersage war nicht gut gewesen…“

So oder so ähnlich würde wohl ein Abschnitt meines Buches klingen, wenn ich die Intention hätte, wie viele andere über mein Leben zu berichten. Aber warum schreibe ich eigentlich einen Blog?

Statt der regelmäßigen Veröffentlichung eines Beitrags, gäbe es lediglich einen einmaligen Erscheinungstermin und statt der wöchentlich wiederkehrenden Arbeit, hätte ich nur einen befristeten Aufwand. Klingt gar nicht so schlecht.., aber Moment mal…

Fehlt da nicht etwas? Genau, es fehlt die regelmäßige Auseinandersetzung mit einem oder mehreren Themen und die zeitnahe Abarbeitung aktueller Geschehnisse. Dazu kommt der Dialog mit den Lesern, die Anregungen und Ideen für den nächsten Blogbeitrag bringen und Beiträge kommentieren. Wer hat schon von Büchern gehört, bei dem die Leser die Handlung mitbestimmen können? (ich spreche natürlich nicht von Ausnahmen 😉 )

Das sind wohl die Gründe, warum ich nicht ein Buch, sondern einen Blog schreibe. Dann werden wohl meine Memoiren nie veröffentlicht werden und mein Leben wird nicht neben den Biographien von Daniela Katzenberger und Bettina Wulff im Bücherregal stehent.  Ich werde wohl nie zu Lesungen eingeladen werden und mein Buch wird von den Kritikern nie zur Sensation des Jahrhunderts gekürt werden. Wirklich schade…;)

Aber nun zurück zu meinem Blog. Warum denn nicht eigentlich mal in Romanform?

„Die letzte Woche verging bei ihr wie im Flug. Aufgrund der Feiertage waren es nur noch wenige Arbeitstage, ehe sie dem Wochenende ins Auge blickte. Sie genoss die freien Tage mit ihren Freunden und entschied, dass diese mal wieder zu wenige waren. 😉 „Man müsste halt Student sein“, dachte sie, als ihre Freunde ihr erzählten, wie sie ihre freie Woche verbracht hatten. Es war einer dieser seltenen Momente, bei der sie sich wünschte, etwas anderes zu machen. Ihre Entscheidung aber, ein duales Studium zu machen, bereute sie keinesfalls.

Denn auch ihre Freunde würden am Montag wieder in den Vorlesungen sitzen, die duale Studentin würde aber den Weg ins Büro antreten. Ihre Kollegen waren aus dem Urlaub zurück, die Zimmer füllten sich mit Leben.

Die anstehenden Aufgaben gingen der angehenden Kauffrau durch den Kopf: einige Recherchen, eine davon, die Suche nach neuen iPhone App-Empfehlungen. Eine recht angenehme Aufgabe. Sie entschied sich, sie direkt anzupacken. Der Rest würde warten können…

Zwei Wochen noch, bevor sie wieder an die Hochschule zurückkehren würde. Die Theoriephase hat durchaus ihre positiven Seiten, befand sie – allerdings auch ihre negativen. Denn Theorie würde auch bedeuten, dass sie früher oder später anfangen musste zu lernen. Eine unangenehme Begleiterscheinung der Hochschule. ;)“

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Printing4_Walk_of_Ideas_Berlin.JPG&filetimestamp=20060502173534

Goethe, Brecht, Mann und … -Höhn?

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

Ein Kommentar zu “Aus dem Leben einer dualen Studentin

  1. Pingback: Social Media und der Charme des Buchs | Das M & M Blog

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