Azubis und duale Studenten bloggen

Traum vs. Realität

Ein Kommentar

Die zweite Theoriephase neigt sich dem Ende entgegen. Noch drei Posts als Theoretikerin, dann werde ich wieder zur Praktikerin. Zeit für ein kurzes Resümee.

Als ich noch auf dem Gymnasium war, wusste ich schon ziemlich früh, dass ich einmal studieren würde. Aber mit den Jahren und als es dann langsam Richtung Abi ging, bzw. in der Oberstufe lief, war ich mir gar nicht mehr so sicher. Die nächsten 3,5 Jahre (im Idealfall;) ) wieder weiterlernen? Insgesamt 15,5 Jahre lernen und nicht wissen, ob und wie viel ich später einmal im Beruf umsetzen kann? Wollte ich das wirklich? Nach diesen Gedanken war ich mir gar nicht mehr so sicher und in der 12. Klasse begann ich, nach einer Alternative zu suchen; eine Ausbildung oder eben ein duales Studium.

Die Entscheidung für das duale Studium förderten mehrere Faktoren: Einerseits war da die funkelnagelneue duale Hochschule in Heilbronn, an der im Oktober 2011 die ersten Studenten begannen. Andererseits waren da Freunde, die ebenfalls dual studieren wollten. Und zuletzt waren da noch ein paar Informationstage über Ausbildungen. In der Summe führte das zur Entscheidung: duales Studium – ja, bitte!

 

So schrieb ich die ersten Bewerbungen und gleichzeitig mein Abitur. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass, wenn man ein Ziel hat und dieses verfolgt, alles ein wenig leichter fällt? Aber dann muss man auch konsequent sein: Ich absolvierte ein Praktikum und traf schließlich auf die BERA, wo es für mich im September dann mit meinem Vorpraktikum losging.

Ich hatte mich ja gründlich darüber informiert, was mich wohl erwarten würde. Ich war vorbereitet auf den Wechsel zwischen Praxis und Theorie alle drei Monate. Das Arbeiten in Schwäbisch Hall und Heilbronn machten mir sehr viel Spaß, aber an einer wirklichen Vorstellung für die Theoriephase scheiterte es. Ich stellte mir vor, dass es wohl ein wenig stressiger und anstrengender werden würde, aber doch … anders.

Mit den langen Tagen kam ich schnell klar, aber Samstagsunterricht, „Nachtunterricht“ und das Fehlen von freien Tagen – damit hatte ich nicht gerechnet. Ich erwartete auch, dass wir uns auf die Prüfungen ausreichend vorbereiten können oder ein paar freie Tage zwischen den verschiedenen Phasen bekommen 😉 Fehlanzeige …

Die freien Tage fehlen mir am meisten. Vor allem, weil ich ja auch noch Freunde habe, die ständig neue Höchstmarken bezüglich der Länge der Semesterferien legen ;).

Ich erwartete durch die kleinen Kurse auch einen guten Klassenverband. Diese Hoffnung hat sich voll erfüllt. Damit haben wir als „Nebeneffekt“ auch einen guten Kontakt zu den Dozenten. Oder vielleicht gefällt es Euch ja besser, in einem Vorlesungssaal mit 200 anderen Studenten zu sitzen ;-). Könnt Ihr da von hinten noch was verstehen?

Auch wenn man sich das einredet: Eine genaue Vorstellung von der Ausbildungszukunft ist nicht möglich. Muss man selber erleben und nachher vergleichen. Aber andererseits macht das das Leben ja auch interessant, oder nicht?

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

Ein Kommentar zu “Traum vs. Realität

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