Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.

Volles Programm statt Osterstimmung

Ein Kommentar

Osterstimmung? Wohl eher weniger…, eher treibt mich die Frage um, wann ich die Ostergeschenke besorgen soll – an einem Tag wie diesem …

7.00 Uhr: Aufstehen! Der Wecker klingelt. Ok, er klingelt das erste Mal. Jeder, der einen Wecker mit Schlummertaste besitzt, weiß, was das bedeutet: nur noch fünf Minuten, dann steh ich bestimmt auf!

7.45 Uhr: Auf zum Campus! Da ich nicht direkt aus Heilbronn komme, habe ich noch etwas Fahrt vor mir. Trotz meiner Startprobleme war ich bisher immer pünktlich – naja, bis auf einmal. Meine Devise: immer pünktlich, nie zu früh. 😉 – was die Verkehrslage in Heilbronn auch oftmals auch nur zu lässt. Parkplatzprobleme haben wir allerdings am Campus keine. Dank einem eigenen Parkhaus. 🙂

8.15 Uhr: „Holt mal bitte eure Skripte raus.“ Zwischen 8.15 Uhr und 8.20 Uhr fangen die Vorlesungen an – sofern die meisten Studenten und der Dozent eingetroffen sind. Die Dozenten müssen oftmals kurz vorher noch etwas wirklich Wichtiges erledigen oder sie verschwatzen sich mit dem Sekretariat. Ich bin aber gerne bereit zu tolerieren, wenn ich auf ein paar Minuten KLR (= Kosten-Leistungsrechnung) oder Finanzbuchhaltung verzichten muss. 😉

12.15 Uhr: Mittagspause. Die Konzentration am Nullpunkt, Studenten tippen wie wild auf ihren Handys rum oder starren in Ermangelung eines solchen permanent auf den Sekundenzeiger der Uhr. Zeit für eine Mittagspause. Im Vergleich zur Schulzeit hat sich da wirklich wenig geändert.

Die meisten Studenten schließen sich der Herde an und trotten zur Mensa. Stellen Sie sich die A81 nach Stuttgart vor, morgens um 7.30 Uhr. Sie versuchen zu Fuß auf die andere Seite zu kommen. Das ist Mensafeeling live. Hier eine Lösung zu finden, wäre aus meiner Sicht mal ein praktisches Thema für die Logistiker. Momentan lösen wir das eher so, dass wir nicht in die Mensa gehen, sondern die Stadt mit den vielen Fast-Food Angeboten nutzen. Und damit meine ich nicht nur McDonalds. So viel teurer sind unsere internationalen „Nachbarn“ aus China, Italien, der Türkei und Taiwan gar nicht. Und wer noch schneller sein will, geht zu Bäcker oder Metzger. Praktische Volkswirtschaftslehre im Mikrokosmos 😉

13.00 Uhr: The Show must go on. The same procedure as before. Einziger Unterschied: Jetzt sind die Studenten vom Essen müde. Je nach Fach und Dozent erholt sich die Arbeitsleistung mehr oder weniger drastisch, um dann gegen Ende meist wieder auf den Nullpunkt zu fallen. 😉

Das ist das Problem mit unseren langen Vorlesungen. Oder wer will ernsthaft behaupten, dass er sich volle vier oder mehr Stunden auf ein und dasselbe Fach mit dem gleichen Dozenten konzentrieren kann? Zum Auftanken gibt’s noch kleinere Pausen, die wir, vor allem beim Wetter der letzten Tage in unserem „Campusgarten“ auf einer Decke bei strahlendem Sonnenschein, verbrachten. Das Betreten des Rasens ist übrigens erlaubt – solange nicht die Sprinklermaschine in Gang gesetzt wird. Im Sommer kann das bestimmt noch ganz erfrischend werden …

"Parkanlage" auf dem Campus

"Parkanlage" auf dem Campus

17.00 (17.45/ 18.30/ 20.30/ 21.30) Uhr: Home, sweet home. Je nach Tag und Plan geht es zwischen 17.00 Uhr und 21.30 Uhr nach Hause. Keine Sorge: „Normal“ ist es, dass wir gegen 17.00 Uhr mehr oder minder fluchtartig den Raum verlassen. Aber was ist an unserer Hochschule schon normal? Wenn wir über 17.00 Uhr hinaus da sind, kommen wir noch in den Genuss eines dritten Fachs. Aber gerade, wenn es später wird, lassen uns die Dozenten etwas früher gehen. Und wenn wir schon nichts mehr aufnehmen können, wer sagt denn, dass die Dozenten noch topfit sind?

17.30: Je nach Verkehrslage komme ich daheim an. Wenn es auf die Prüfungen zugeht, ist unser Tag noch nicht vorbei. Jetzt müssten wir eigentlich noch die verschiedenen Vorlesungen nacharbeiten. Aber je nach Tagesform ist irgendwann auch mal Schluss 😉

Da Soft Skills im Berufsleben immer wichtiger werden, trainieren wir nach 20.00 Uhr im Lehners, einer Cocktail-Bar oder bei einem gemütlichen Filmeabend unsere sozialen Kompetenzen. Oder wie unser Englisch-Dozent meinte: „Free time is very important. You have the best ideas when you do something else. Or why do you think so many managers are playing Golf?“

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

Ein Kommentar zu “Volles Programm statt Osterstimmung

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