Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.

Kriegsveteran vs. Liegenstützenmeister: Das 2. Semester.

3 Kommentare

Letzte Woche begann mein 2. Semester an der DHBW Mosbach auf dem Campus in Heilbronn. Einerseits freute ich mich schon ziemlich auf die Zeit in Heilbronn, da ich wieder die schickeren Kleidungsstücke gegen Alltagskleidung tauschen konnte und meinen Kurs wiedersehen würde. Andererseits hatte ich mich doch an das Arbeiten gewöhnt und vor allem die freie Zeit abends, die während der Theoriephase dann doch oftmals längeren Vorlesungen und Vorbereitungszeiten weichen muss.

So ging ich also, etwas theatralisch ausgedrückt, mit einem „lachenden“ und einem „weinenden“ Auge, viel gesammelter Erfahrung und praktischen Wissen zurück nach Heilbronn, wo der Vorlesungsspaß aufs Neue begann … 😉

Unseren Vorlesungsplan hatten wir nur wenige Tage vor Semesterbeginn erhalten. Er unterscheidet sich kaum von dem des letzten Semesters. Die Tage sind von 8.15 Uhr bis mindestens 17.00 Uhr durchgeplant, bisweilen noch länger. Samstags kommen noch ein paar Vorlesungen dazu, da unsere neue Mathematik-Dozentin unter der Woche keine Zeit hat. Aber alles in allem keine große Überraschung und so fand sich mein kompletter Kurs auch am Montag, dem 05.03, mehr oder weniger pünktlich ein. 😉

Sehr viel Aufregung herrschte in unserem Kursraum eigentlich nicht. Wir erzählten uns von den Erlebnissen während des ersten Praxissemesters und sonstigen besonderen Events. So erlebte eine Mitstudentin von mir einen Überfall und eine andere wurde gleich auf Reisen in ganz Deutschland geschickt. Damit hakten wir die Praxisphase ab und gewöhnten uns an die bekannte Situation: ein Raum, 20 Studenten. :). Und um vertraute Gewohnheiten zu pflegen – auch in diesem Semester gab es schon am ersten Tag Verwirrungen (die hatten wir ja letztes Semester auch schon 😉 )

Während „Logistik“ im letzten Semester noch ein Wahlfach war, also ein Fach, das man wählen konnte, aber nicht musste, scheint es dieses Jahr für alle verpflichtend zu sein. Aber wozu benötigt man denn im Personalbereich, geschweige denn in einem Personaldienstleistungsunternehmen, Logistik??? Von unserem Studiengangsleiter wurden wir wenig später aufgeklärt, dass die Logistik auf den Dienstleistungsbereich zugeschnitten würde und das sei doch ganz interessant für uns. So saßen wir dann auch wenig später (genauer gesagt nach dem Mittagessen in der Mensa, die ich dann doch nicht so vermisst habe 🙂 ) in dem Profilfach „Logistik“. Und was kam dran? Allgemeine Logistik. Na, das wird ein Spaß. ;). Wie schon Seneca sagte: „Non vitae, sed scholae discimus“ ( Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir). Vielleicht können wir es ja irgendwann einmal gebrauchen ;). Aber das Highlight in Logistik war das Auftreten unseres Dozenten. Mit einem aufgeschnittenen Schuh ohne Schnürsenkel kam er zu uns in den Raum. Aufgrund einer Verletzung muss er nun so herumlaufen und trägt nun den Spitznamen „Kriegsveteran“.

Vom verletzungsgeplagten Dozenten zum Gegenteil: unserem Englisch-Dozenten. Nachdem wir letztes Semester kein Englisch hatten, haben wir dieses Semester umso mehr. Unser Dozent ist ein „British Man“ und spricht ein klasse Oxford Englisch. Das Problem: Er spricht nur Englisch, was für manch einen eine Herausforderung darstellt. Aber glücklicherweise können wir uns gegenseitig aushelfen und meistern somit die Vorlesungen. Dass Sport wichtig ist und dass man in Pausen viel Bewegung benötigt, hat bei diesem Dozenten einen ganz anderen Touch bekommen. Unser etwas älterer Englisch-Dozent machte gefühlte 30 Liegestützen im Kursraum und hüpfte durch die Gegend während wir ganz perplex auf unseren Stühlen saßen. Das war vielleicht eine Show. 😉

Nach diesem ersten Einblick verabschiede ich mich wieder. Da ich ja noch die nächsten drei Monate hier bin, werdet ihr noch genug von meinem Studienalltag erfahren. Beispielsweise nächste Woche. Bis dann. 😉

Advertisements

Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

3 Kommentare zu “Kriegsveteran vs. Liegenstützenmeister: Das 2. Semester.

  1. Pingback: Vom Studentenalltag ins Studentenleben: Hochschulparty | BERAstarters – Azubis und duale Studenten bloggen

  2. Pingback: Immer wieder mittwochs… ;) | BERAstarters – Azubis und duale Studenten bloggen

  3. Pingback: Viel Erlebt und noch mehr gelernt – Mein Rückblick auf 3 Jahre Studium – Teil 1 | BERAstarters – Azubis und duale Studenten bloggen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s