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Ende des Theoriesemesters: Der Prüfungsspaß beginnt

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So. Dann geht’s hier mal weiter mit meinem zweiten Beitrag über mein erstes Semester.;)

In meinem Kurs sind wir insgesamt 20 Studenten. Fast ein Klassen-Feeling. Man lernt die Leute ziemlich schnell kennen, da man ja tatsächlich von morgens bis abends gemeinsam in einem Zimmer sitzt. Interessant ist, dass wir ein Verhältnis von 16 Mädels zu 4 Jungs haben. Geht man aber in den Sportkurs, sieht das schon ganz anders aus. 😀 Da dominieren im Wesentlichen die Männer. Aber das Gerücht, dass mehr Frauen im Personalbereich arbeiten würden, hätten wir hier mal wieder bestätigt. Meine Kommilitonen erleben ihre praktische Ausbildung bei ganz verschiedenen Unternehmen. So hätten wir da Kaufland, Lidl, 3C Dialog, die Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken und viele andere. 😉

Wir lernten auch unsere Dozenten kennen. Die haben ganz unterschiedliche Hintergründe: manche sind selbständig, andere in Unternehmen angestellt oder eben verbeamtete Voll-Professoren. Bei uns ist alles dabei. 😉 Mit den Dozenten hatten wir, bis auf ein paar Ausnahmen, echt Glück. Die Vorlesungen gehen zwar vier Stunden, aber die meisten Referenten achten schon darauf, dass wir nach den vier Stunden noch nicht ganz eingeschlafen oder zu erschöpft sind. Es gibt viele Diskussionen, Gruppenarbeiten, persönliche Anekdoten und viele Tipps und Tricks fürs Berufsleben, außerhalb des vorgegebenen Stoffplans. 🙂 Auf jeden Fall ist es glücklicherweise keine stundenlange Frontbeschallung. Für die Mathematiker unter den Lesern: Wie viele Vorlesungen haben wir wohl so am Tag, wenn eine 4 Stunden geht und der „Schultag“ von 8.15 bis 17.00 Uhr geht?

Richtig, es sind genau 2. 🙂 Das bringt doch zumindest ein wenig Abwechslung in den Tag. Normalerweise ist das alles auch gut machbar. Ich erinnere mich noch ein einen Tag … Um 8.15 begann er, wie normal. Dann hatten wir 4 Stunden Mathe (und ich kann euch sagen, ich bin jedes Mal froh, wenn das überstanden ist) und anschließend 6 Stunden und 45 Minuten Finanzbuchhaltung. Aus meiner Sicht war das der schlimmste Tag überhaupt – aber es kam anschließend nie wieder vor und unser Dozent war dann auch gnädig und hat uns ein wenig früher gehen lassen.

So, ich hoffe, ihr habt einen kleinen Einblick von der Vorlesungszeit bekommen. Nach den drei Monaten Theorie will die Hochschule dann interessanterweise überprüfen, ob wir was gelernt haben … die Prüfungen. 🙂

 

„Und irgendwann dachte ich nur noch: Hauptsache bestehen!“ 😉

Das mit den Prüfungen, das war ja so eine Geschichte. Anders, als andere Studenten, an Unis oder Fachhochschulen, hatten wir keine wirkliche Vorbereitungszeit. Dadurch, dass das Semester mit den Prüfungen abschließt, hatten wir dafür genau ein ganzes Wochenende (!) Man sollte sich also angewöhnen, sich schon während der Vorlesungen das Gehörte anzueignen. Drei Tage zusätzlich gab´s für einige Mitstudenten. Da unser Consulting-Dozent seine Vorlesung in der Vorprüfungswoche als Blockunterricht servierte (das Problem mit der freien Wirtschaft …) hatten die Consultinglosen von Mittwoch bis Freitag frei. Hatte ich schon erwähnt, dass ich Consulting gewählt hatte? …

Aber da wir ja alle fleißig sind, hatten wir uns natürlich schon wochenlang davor vorbereitet! Meistens zumindest 😉 (Sind ja eben doch nur Studenten). Aber die Frage war: Wie sollen wir uns denn vorbereiten und vor allem auf was? Wie sehen denn Prüfungen an der dualen Hochschule für gewöhnlich aus? Wir hatten keine Ahnung! Glücklicherweise gab es auch nette Dozenten wie unseren Marketing-Dozenten, der den Stoff eingrenzte und uns eine Probeklausur austeilte, fast wie in der Schule. 😀 Da war dann auch die Prüfung, sagen wir mal, machbar; was nicht ganz auf unsere Matheprüfung zutraf!

Ich war noch nie wirklich schlecht in Mathe, aber als ich den Prüfungsbogen für Mathe zuklappte, war ich definitiv weder von meiner Leistung überzeugt noch von der Prüfung selbst. Ich war aber nicht die Einzige. 😀 Das Praxissemester begann und wir alle bangten und hofften, dass unsere Ergebnisse wohl doch nicht so schlecht ausfallen würden. Und nach über zwei Monaten kam dann auch die gute Nachricht: Ich weiß nicht, wie unser Dozent das hingebogen hat, aber wir haben (fast) alle bestanden! Warum eine unter Note 4,0 in Wirtschaftsmathematik aber keine Tragödie ist, erkläre ich Euch ein andermal.

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

2 Kommentare zu “Ende des Theoriesemesters: Der Prüfungsspaß beginnt

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