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Upps, ich bin im falschen Film – mein erstes Semester

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Passend zu meinen Prüfungsergebnissen gibt’s jetzt mal einen Beitrag über mein erstes Semester an der DHBW Mosbach Campus Heilbronn.

Nach dem, bereits vorgestellten Praktikum im Marketing  in Heilbronn, ging ich für drei Monate an die Hochschule. So ganz genau wusste ich ja noch nicht, was mich erwartet, aber im Rückblick war die Zeit echt cool und wir haben einiges erlebt.

Meine beiden BERA-Mitstudenten (Sergej und Verena) und ich hatten uns vor Beginn des Semesters schon einmal auf dem Gelände getroffen. Wir verabredeten uns im DHBW-Gebäude, aber bevor ich rausgefunden habe, welches Gebäude das tatsächlich ist, hatte ich schon die Mensa, die GGS (German Graduate School of Management and Law) und sogar die aim erkundet. 🙂 Aber keine Sorge, der Campus ist klar strukturiert und echt sehr modern.

http://www.heilbronn.de/sch_bil/bildungscampus/_files/Bildungscampus.jpg
Der Campus Heilbronn

Es sind vier Gebäude, die den drei verschiedenen Bildungseinrichtungen zugeordnet sind und der Mensa/Bibliothek. So modern, wie alles von außen aussieht, ist er natürlich auch von innen;): Beamer, Flipcharts, Tafeln

und Pinnwände in jedem Zimmer, ein Aufzug, viele Fenster und eine große Aula. Was einige Mitstudenten von mir stört, ist das Krankenhaus-Feeling. Die weißen Wände eben – aber mal ganz ehrlich, lieber so als neon-grün, oder?

http://www.bildungscampus.org/institutionen.html

Innenansicht des DHBW Gebäudes

Genug zum Gebäude, jetzt mal wieder zum Studieren. Ich erinnere mich noch ziemlich gut an die ersten Tage. Nicht nur, dass alles ziemlich verwirrend war, weil meine Studiengangs-Richtungen noch nicht feststanden und sowieso alles neu war, nein, ich schaffte es doch tatsächlich, im falschen Raum zu sitzen. 😉 Glücklicherweise war ich nicht die Einzige und so wurden in den nächsten Tagen die verschiedenen Kurse noch ziemlich fremdbesucht. Statt im Studiengang BWL Dienstleistungsmanagement – Medien und Kommunikation saß ich dann schlussendlich in BWL Dienstleistungsmanagement, aber Personal und Bildung. Passt ja auch besser zur BERA. 🙂

Um das Trio zu komplettieren gibt es noch BWL Dienstleistungsmanagement – Sport- und Verbandsmanagement sowie BWL Konsumgüterhandel, aber das ist ja wieder eine ganz andere Richtung.

Die Studiengänge

Neben den Grundfächern wie Recht, Informationsmanagement, BWL, Dienstleistungsmanagement, Marketing, VWL, Mathe…, können wir Studenten uns zwischen verschiedenen Wahlfächern entscheiden. Zwischen den vielen Möglichkeiten hatte ich mich, nach Absprache mit Frau Terdenge auf  Personalmanagement, Consulting und Kommunikationsmanagement festgelegt – und das bis heute nicht bereut. 😉 Bei der Entscheidung hatte ich viel Freiraum. Vorgeschrieben war nur, dass ich Personalmanagement nehme. Für Kommunikationsmanagement habe ich mich entschieden, weil der Social Media Bereich, in dem ich arbeite, auch viel mit Kommunikation zu tun hat und Consulting … klang ziemlich interessant. Sergej hat z.B. ebenfalls Personalmanagement und Consulting, aber noch Kunden- und Vertriebsmanagement.

Am zweiten Tag gab es für alle neuen Studenten eine Outdoor-Veranstaltung, bei der wir in kleinen Gruppen verschiedene Aufgaben lösen und als Team Köpfchen und Stärke beweisen mussten. So galt es zum Beispiel eine freischwebende Brücke zu bauen und zu begehen oder 500 g Holz abzuschätzen. Ich fand den Tag echt klasse. Wir lernten viele verschiedene Leute kennen und auch wenn ich jetzt noch Mitgliedern aus meiner Gruppe auf dem Gang begegne, gibt es ein freundliches „Hallo, wie geht’s dir?“. 😉

Aber statt einiger weiterer entspannter Tage wie auf verschiedenen anderen Fachhochschulen (so haben es mir zumindest ein paar Freunde erzählt), ging es bei uns schon am dritten Tag richtig los. „Arbeitszeiten“ von 8.15 Uhr bis 17.00 Uhr. Und ich meine hier nicht die Arbeitszeiten in der Praxisphase im Unternehmen. Nein, ich meine den Vorlesungsplan. Als ich diesen das erste Mal in der Hand hatte, musste ich echt schlucken. Jeden Tag von 8 bis 17 Uhr? Und dann auch mal samstags zwei Stunden? Hallo? Was soll ich denn davon halten?

Schlussendlich war es zu meiner Beruhigung aber gar nicht mal so schlimm. Ich bin ja nicht in allen Wahlfächern. Und während meiner Nichtwahlfächer habe ich frei. Manchmal sind auch die Dozenten nicht da und eine 4-stündige Vorlesung fällt aus. Leider muss diese ja noch nachgeholt werden, aber das ist zunächst mal relativ egal. Ach, wenn wir gerade beim Thema „Nachholen“ sind: Unsere Englisch-Dozentin zog es vor, uns nicht zu unterrichten und auch sämtliche Telefonanrufe und persönliche Besuche des Studiengangsleiters und des Sekretariats zu ignorieren. Über die Beweggründe darf spekuliert werden – ich sage einfach mal: An mir hat´s nicht gelegen. Also fangen unsere Englisch-Vorlesungen wohl erst im nächsten Semester an. Aber das war das Einzige, das tatsächlich schiefgelaufen ist und dafür, dass es den Campus Heilbronn erst seit anderthalb Jahren gibt, ist das gerade noch wegzustecken.

Nächste Woche folgt der 2. Teil, in dem ich von den Dozenten, meinem Kurs und den Prüfungen erzählen werde. 🙂

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

2 Kommentare zu “Upps, ich bin im falschen Film – mein erstes Semester

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